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| Wärmepumpe: |
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William Thomson erfindet im Jahre 1852
die Wärmepumpe.
Sie erlangt zunächst keine praktische Bedeutung.
Brennmaterial ist billig, und es gibt noch keine
geeigneten Elektrokompressoren.
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In der Wärmepumpe arbeitet
ein Wärmeträger im Kreislauf:
Zunächst ist die Wärme mit niedriger Temperatur
ohne Nutzen; der Wärmeträger nimmt sie bei Umgebungstemperatur
auf und verdampft (Verdampfer); durch die
anschließende Kompression
des Wärmeträgers (Verdichter)
wird zusätzlich Energie zugeführt, um die Wärme auf ein
höheres
Temperaturniveau zu heben; nach Wärmeabgabe (Heizung)
unter Aggregatszustandsänderung
und nach Entspannung des Wärmeträgers
(Drosselventil / Expansionsventil)
beginnt der
Kreislauf von neuem.
Betriebstemperatur: maximal 55°C.
Kältemittel Arbeitsdruck:
Verdampferseite (zwischen Expansionsventil und
Verdichter) 3,5 bar
Verflüssigerseite (zwischen Verdichter und Expansionsventil)
13,5 bar
Wärmequellen:
- Grundwasser + 7 bis + 12 °C:
ca. 1.0 cbm/h Förderleistung pro 6 KW
Abstand zwischen Förder- und Schluckbrunnen > 10 Meter
Auf Senkung des
Grundwasserspiegels achten
Das Wasserwirtschaftsamt erteilt die
Genehmigung.
- Erdkollektoren horizontal:
ca. 15 bis 40 Watt pro qm je nach Bodenart.
Soletemperatur ca. + 2 °C
Auf die Südseite des Gebäudes verlegen.
Gebäudeabstand 3 bis 5 Meter.
Verlegeabstände zwischen 80 und 150 cm.
Verlegetiefe ca. 1,5 bis 1,6 Meter.
Auf Eisbildung achten
- Erdsonden vertikal Tiefe bis ca. 100 mtr.
ca. 15 bis 50 Watt pro Meter je nach Bodenart.
Soletemperatur ca. + 5 °C
Sondenabstand mindestens 5 bis 8 Meter
Auf Eisbildung achten
Das Wasserwirtschaftsamt erteilt die
Genehmigung für Erdsonden bis zu einer
Tiefe von 100 m, das Bergamt ist ab 100 m zuständig.
In Wasserschutzzonen (I und II) sind Erdsonden untersagt.
- Luft größer + 8°C
ca. 360 cbm/h pro KW
Auf Reifebildung achten bei Lufttemperaturen unter + 8°C
25 % Strom + 75 % Überschusswärme aus Luft, Erde oder Wasser = 100 %
Heizwärme
(Leistungszahl COP 4 )
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20 |
| Wärmerückgewinnung
in Klima- und Lüftungsanlagen: |
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Aufbau
WRG-Gerät:
1. Ventilatorteil.
2. Wärmerückgewinnung mit Plattentauscher.
3. Filter in unterschiedlichen Güteklassen.
5. Revisionsteil mit Türe bzw. Ausgleichsteil.
6. Erhitzerteil mit Heizregister zum Nachheizen.
Bei Bedarf:
4. Mischkammersystem zur Regulierung von Luftströmen bzw. zur
Temperaturregelung.
7. Kühlerteil mit Kühlregister.
Leerteil mit Tropfenabscheider und Wanne
..............................................................................................................
Funktionsweise der
Wärmerückgewinnung:
Unter Wärmerückgewinnung versteht man die
Nutzung der Wärme der
Raumluft, die - aus hygienischen Gründen - das
Gebäude verlässt.
Diese warme Abluft kann ihre Wärmeenergie über Plattentauscher an die
Zuluft übertragen und diese damit aufwärmen.
Voraussetzung ist dabei allerdings eine luftdichte Gebäudehülle, damit
möglichst viel Luft über die Lüftungsanlage ausgetauscht wird.
Weiterhin müssen die Ventilatoren energieeffizient sein, damit die
bedeutende
Energieeinsparung durch die Wärmerückgewinnung nicht durch
den
Stromverbrauch der Ventilatoren kompensiert wird.
Wärmerückgewinnung aus
der Abluft bis zu 60 %. (Rückwärmezahl 0,6)
( 60 % = Theoretisches Potenzial)
Auf Frostschutz achten. |
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300 |
| Solarenergie: |
Höchster PRO-KOPF-VERBRAUCH von Solarenergie:
Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl hatte
die Schweiz im Jahre 1999 den weltweit höchsten Verbrauch von Solarenergie.
(Watt pro Person) |
| 1. Schweiz: 1,82 Watt / P. |
2. Deutschland: 0,71 Watt / P. |
3. Japan: 0,65 Watt /
P. |
Leistungsbilanz der
Sonnenstrahlung:
|
 |
Leistungsbilanz der Sonnenstrahlung (
in KWh/qm ) bei günstigen
Strahlungsbedingungen in Mitteleuropa ( 50 ° nördliche Breite )
Sonnenhöhe 60 °, wolkenloser, dunstfreier Himmel.
Fläche senkrecht zur Strahlungsrichtung
Quelle: RWE, Essen
|
Solaranlage zur
Warmwasserbereitung:
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A
B
C
D
E
F
G |
Sonnenkollektor
Solarregelung
Zirkulation
Entnahmestellen
Heizkreis
Heizkessel
Wassererwärmer |
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Solarer Deckungsanteil für die Warmwasserbereitung:
bis zu 60 % vom Jahresenergiebedarf zur Warmwasserbereitung.
Anlagenwirkungsgrad 30 bis 45 %
Anlagen mit geringem Deckungsanteil ergibt höheren
Anlagenwirkungsgrad.
Anlagen mit hohem Deckungsanteil ergibt niedrigeren
Anlagenwirkungsgrad.
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| Aufbau von Flachkollektoren: |
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Aufbau von Röhrenkollektoren: |
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350 |
| Brennwerttechnik: |
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Die Brennwerttechnik nutzt nicht nur die Wärme, die als messbare
Temperatur der Heizgase bei der Verbrennung entsteht (Heizwert),
sondern auch zusätzlich deren Wasserdampfgehalt (Brennwert).
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Brennwertkessel sind in der Lage, die in den Abgasen enthaltene Wärme fast
vollständig zu entziehen und zusätzlich in Heizwärme umzusetzen und zu nutzen.
Die Brennwertkessel verfügen über Hochleistungs-Wärmetauscher, die die
Abgase bevor sie durch den Schornstein entweichen soweit abkühlen, dass der in
ihnen enthaltene Wasserdampf gezielt kondensiert und die freigesetzte
Kondensationswärme zusätzlich auf das Heizsystem überträgt.
Die Heizsystem-Rücklauftemperaturen kleiner 40 °C wählen.
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360 |
| Holzvergaser-Heizkessel: |

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Das Prinzip:
Eine Trocknung der Restfeuchte im Holz, Vergasung (Pyrolyse) und
Vorverbrennung
der leicht brennbaren Bestandteile findet wie üblich im Füllschacht
statt.
Das Stückholz wird von oben in den Brennraum
gelegt. Über ein Gebläse wird Luft
(Primärluft) von oben durch das Holz gedrückt. Im unteren Teil des
Kessels findet
die Verbrennung statt. In einem Keramikblock wird das freigesetzte
Holzgas verbrannt.
Die Keramiksteine heizen sich dabei rotglühend auf
und bewirken unter
Zugabe von Sekundärluft eine optimale Nachverbrennung.
In der Mitte des Bodens befindet sich
der Wirbelkammerbrenner.
Die Verbrennungsgase strömen nach unten durch diesen Brenner.
Aufgrund der Verwirbelung mit Sekundärluft findet hier die
Hauptverbrennung statt.
Bei Temperaturen bis 1100° C verbrennen nun auch die schwerzündenden
Bestandteile.
Die nach unten austretende Flamme der Nachverbrennung mit starker
Blaufärbung
ähnelt die einer Gasflamme.
Wichtig:
Holzvergaserkessel vertragen keine ungeordneten Holzreste oder
Sägespäne.
Holzvergaserkessel sind nur in Verbindung mit
einem Pufferspeicher zum Betrieb
geeignet.
Bei Holzfeuerungen dürfen die Heizkessel nicht mit einer Rücklauftemperatur
unter 60 °C betrieben werden (Versottung).
Energieinhalt:
Laubholz (Hartholz):
Ein Raummeter (rm) Buchenholz (20 % Wassergehalt) entspricht der
Energiemenge von ca. 200 ltr. Heizöl EL bzw. 200 cbm Erdgas H.
Nadelholz (Weichholz):
Ein Raummeter (rm) Fichte (20 % Wassergehalt) entspricht der
Energiemenge von ca. 130 ltr. Heizöl EL bzw. 130 cbm Erdgas H.
Raummeter rm (Ster):
Maßeinheit mit einem Gesamtvolumen von 1 cbm für geschichtetes Holz
einschließlich Luftzwischenräume.
Festmeter:
Maßeinheit für 1 cbm feste Holzmasse.
1 Festmeter Scheitholz entspricht ca. 1,4 Raummeter.
CO2-neutral:
Das Heizen mit Holz ist sicherlich nicht CO2-neutral,
wie oft medienwirksam behauptet wird. Das beim Verbrennen eines Baumes
freigesetzte CO2 wird zwar wieder durch Photosynthese vom
Wald aufgenommen, das dauert aber 70 bis 100 Jahre lang.
Asche:
Die Verbrennung von Holz ergibt
bei Sauerstoffüberschuss: 1 % Asche, 99 % Kohlendioxid und Wasser;
bei Sauerstoffmangel: 1 % Asche, 99 % Kohlendioxid, Wasser,
Kohlenmonoxid, Wasserstoff;
ohne Sauerstoff: 35 % Holzkohle und Asche, 35 % Teer und Schwelstoffe,
30 % Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.
Wenn jedoch Rinde und Zweige mit verfeuert werden, erhöht sich der
Aschenanteil
auf bis zu 5 %.
1 kg Holz benötigt beim Verbrennen ca. 4,3 m3 Luft; dabei
entstehen 5,6 m3 brennbares Gas.
Nachhaltigkeit in
der Forstwirtschaft :
Bezeichnet eine
Art und Weise der Holzwirtschaft, bei der der Waldbestand als
natürliche Ressource für die Holzwirtschaft auf Dauer gesichert
bleibt.
So wird z.B. immer nur soviel Holz geschlagen, wie durch
Wiederaufforstung
nachwachsen kann.
Natürliche Wald - Wachstumsdauer:
90 - 120 Jahre
Es ist außerdem
dafür zu sorgen, dass dem Wald nicht die natürlichen Lebens- und
Wachstumsvoraussetzungen entzogen werden.
z.B. durch Schadstoffe im Boden und in der Luft (saurer Regen,
Waldsterben);
durch Klimawandel (Treibhauseffekt)
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|
400 |
| Energieeinsparung: |
Energieeinsparung
bei nachfolgenden Sanierungsmaßnahmen
Überschlagswerte nur zur
Grobabschätzung und abhängig vom derzeitigen
Bau- und Anlagenzustand sowie dem Nutzerverhalten.
| Neue gesamte Heizungsanlage |
bis zu 15 % |
| Wärmeschutzverglasung |
bis zu 11 % |
| Dach dämmen |
bis zu 11 % |
| Außenwände dämmen |
bis zu 30 % |
| Kellerdecke dämmen |
bis zu 6 % |
| ________________________________ |
__________ |
| Kesselaustausch |
bis zu 8 % |
| Solaranlage für Warmwasser |
bis zu 7 % |
Luft-Wasser-Wärmepumpe ( ta
> + 5°C )
für Warmwasser |
bis zu 6 % |
Grundlage: Untersuchungsergebnisse
Um eine genaue Aussage zur Energieeinsparung treffen zu können, ist
eine
Heizlastberechnung (Wärmebedarfsberechnung) vom gesamten Gebäude
( Ist-, Soll-Analyse ) durchzuführen.
Hinweis bei einer Berechnung gemäß
EnEV:
Die angegebenen Werte des
Jahres-Primärenergiebedarfs und des Endenergiebedarfs
sind vornehmlich für die überschlägig vergleichende Beurteilung von Gebäuden
vorgesehen.
Sie erlauben nur bedingt Rückschlüsse auf den tatsächlichen
Energieverbrauch.
Die Dimensionierung und Auslegung der Wärmeerzeuger, Warmwasserbereiter
und Heizflächen
kann nur auf der Grundlage einer Heizlastberechnung erfolgen.
Die benötigten U-Werte von Bauteilen werden aus der EnEV entnommen.
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| ............................................................................................................................................... |
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Nutzerverhalten
zum Energiesparen
Auch ohne hohe Investitionen und sogar kurzfristig ist es möglich, in
einem Gebäude
Energie zu sparen.
Einfache Maßnahmen können
konsequent betrieben schon effektiv sein.
- wie die Raumtemperatur
senken.
- das Lüftungsverhalten zu verbessern.
- elektrische Verbraucher nur bei Bedarf anzuschalten.
- Heizkörperthermostaten nach Bedarf einstellen.
- Regelungen genau an den Bedarf anzupassen.
Allein durch ein verändertes Nutzerverhalten und eine Optimierung
von haustechnischen Anlagen
kann eine Senkung des
Energieverbrauchs um 5 bis 10 % möglich
sein.
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Wärmedämmungen am Gebäude:
Der empfohlene und wirtschaftliche
Bereich der Wärmedämmung liegt bei Dämmstoffdicken
zwischen 10 cm und maximal 20 cm.
Bei Dämmstoffdicken über 20 cm ist für mitteleuropäische
Klimaverhältnisse praktisch
mit keiner weitern Gesamt-Energieeinsparung mehr zu rechnen.
Beispiel:
Betonaußenwand: Dicke 30 cm
Dämmstoffdicken: 10 cm, 20 cm, 30 cm, 40 cm und
50 cm (Versionen)
Wärmedämmung: Wärmeleitfähigkeit (lambda) 0,04
W/m*K
Innentemperatur: 20 °C
Außentemperatur: - 10 °C
Berechnungsgrundlage: DIN 4108 2001-07
|
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Energieeinsparungen
im Gewerbe:
Nur wer seinen Betrieb kennt, kann
auch Energie sparen.
Erst wenn die relevanten Energieverbraucher erfasst sind, ist eine
Konzentration auf die
Bereiche möglich, die eine Energieeinsparung bringen und unter
Kostengesichtspunkten
besonders interessant sind.
Checkliste
der zu prüfenden Bereiche:
- Druckluft (z. B. auf Leckstellen untersuchen)
- Dampfnetz.
- Anlagen, Maschinen, Geräte und Pumpen. (z. B. drehzahlgeregelte
Pumpen)
- Heizung und Brauchwasserbereitung.
- Verwaltung und Büro: Rechner, Drucker, Kühlschränke,
Kaffeemaschinen, Telefax usw.
- Beleuchtungen im Außen- und Innenbereich.
- Lüftungen und Klimatisierung (z. B. Luftfilter überprüfen).
- Abluftanlagen (z. B. Ventilator reinigen).
- Kaltwassernetz prüfen. (z. B. Tropfende Wasserhähne).
- Gebäude (z. B. Hallendach dämmen)
- Wartungen
- Anlagenoptimierungen und Abstimmungen der Verbraucher auf die
Betriebszeiten
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|
500 |
| Öffentliche Trink-Wasserversorgung in Deutschland: |
| Wofür
? |
|
-
Woher ?
|
|
Verbrauch je Einwohner
und Tag inkl. Kleingewerbe |
|
| Baden und Duschen |
31 % |
Quellwasser |
12 % |
USA |
295 ltr. |
| WC-Spülung |
31 % |
Angereichertes Grundwasser |
10 % |
Japan |
278 ltr. |
| Wäsche |
14 % |
Grundwasser |
62 % |
Norwegen |
260 ltr. |
| Geschirrspülen |
6 % |
Fluß-,See- u. Talsperrwasser |
10 % |
Schweiz |
237 ltr. |
| Körperpflege |
6 % |
Uferfiltrat |
6 % |
Italien |
213 ltr. |
| Gartenwasser |
4 % |
|
|
Schweden |
191 ltr. |
| Reinigung |
3 % |
|
|
Luxemburg |
170 ltr. |
| Trinken und Kochen |
3 % |
|
|
Österreich |
162 ltr. |
| Autowaschen |
2 % |
|
|
Polen |
158 ltr. |
| |
|
|
|
Frankreich |
156 ltr. |
| |
|
|
|
Deutschland |
127 ltr. |
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.................................................................................................................................
Die Trennung von Trink- und Nutzwasser führt zu Trinkwassereinsparungen.
(Nutzung von Regenwasser für das Gartenwasser und die WC-Spülung.)
|
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gab
1999 neue Daten
zur weltweiten Wasserknappheit
bekannt:
Danach sterben jährlich 5,3 Mio. Menschen, weil sie kein
sauberes
Trinkwasser haben. |
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|
600 |
| Brennstoffzelle:
Energieverwendung mit Wasserstoff |
 |
| Funktionsprinzip der Brennstoffzelle:
Es handelt sich um einen elektrochemischen Prozess,
der der umgekehrten Elektrolyse entspricht und vereinfacht ausgedrückt
Wasserstoff
und
Sauerstoff getrennt durch eine für
positiv geladene Wasserstoffprotonen
durchlässige Wand (den Elektrolyten) kontrolliert reagieren lässt. An der Anode bewirken katalytische Oberflächen eine
Herauslösung von Elektronen aus den Wasserstoffmolekülen.
Die Elektronen gelangen über einen Stromleiter zur anderen Seite und ionisieren dort unter Einfluss katalytischer Schichten
die Sauerstoffmoleküle.
Die ionisierten Sauerstoffatome
reagieren anschließend mit den Wasserstoffprotonen zu reinem
Wasser.
Die Elektronenbewegung kann als
elektrischer Gleichstrom nutzbar gemacht werden. Zusätzlich entsteht
aus der Reaktion Wärme, die zu Heizzwecken genutzt werden kann.
Brennstoffzelle zur Hausenergie- Versorgung:
Leistung: von 10 bis 100 KW
Betriebstemperatur: unter 80°C.
elektrischer Wirkungsgrand liegt bei etwa 35 %
System-Wirkungsgrad: bis 75 % ( Elektrische Energie +
Wärmeabgabe )
.......................................................................................................................................
Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits 1839 vom
Engländer William R. Grove
entdeckt.
Ihre Renaissance erlebte die Brennstoffzelle ab den 1950er Jahren mit der
beginnenden Raumfahrtforschung.
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^ Seitenanfang |
|
700 |
| Energieträger: |
|
Deutsche Erdgas- und Erdöl-
Importe: Stand 1998
| Erdgas-Importe: |
Anteil in %
|
|
Erdöl-Importe: |
Mio. Tonnen
|
| Russland |
35 |
|
Russland |
26,8 |
| Niederlande |
22 |
|
Norwegen |
21,9 |
| Irland |
21 |
|
Großbritannien |
19,6 |
| Norwegen |
19 |
|
Libyen |
13,4 |
| Sonstige |
3 |
|
Algerien |
5,5 |
| |
|
|
Saudi-Arabien |
5,3 |
| |
|
|
Syrien |
5,1 |
| |
|
|
Venezuela |
2,5 |
| |
|
|
Sonstige |
> 3,3 |
.......................................................................................................................................
Statische Reichweite der Reserven fossiler Energieträger und Uran:
Stand 1999
Nicht berücksichtigt sind:
-Mehrverbrauch durch Wirtschaftswachstum
-Steigende Weltbevölkerung
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| |
Uran: 37 Jahre |
|
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| Quelle: |
Bayerisches
Staatsministerium für Wirtschaft und Technologie. |
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.......................................................................................................................................
Energieaufwand der Energieträger in % der Endenergie.
( Für die Herstellung und
Bereitstellung )
Pellets: Aus trockenem Industrierestholz.
Bei
Verwendung von feuchtem Industrie- oder Waldrestholz steigt der
Energieaufwand
aufgrund
des höheren Wassergehaltes an.
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| h |
Hackgut: 2,30 % ( Wassergehalt 30 % ) |
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Energieversorgung für Deutschland
Statusbericht vom
März 2006
Mit dem Statusbericht werden die Fakten und Zahlen zur Energieversorgung
dargestellt.
Sie machen insbesondere deutlich, in welchem Maße die deutsche
Energieversorgung in die globalen Rohstoffmärkte und in den
europäischen
Binnenmarkt für Energie eingebunden ist.
Der Bericht enthält eine Bestandsaufnahme der
aktuellen Situation sowie eine
Vorschau auf den Zeitraum bis 2020.
Auf der Grundlage der Zahlen und
Fakten werden in einem zweiten Schritt die
Herausforderungen beschrieben, die sich daraus für die Modernisierung
der
deutschen Energieversorgung ergeben.
BMWI:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
energieb.pdf 484 KB >>>>> Download
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| 0 |
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^ Seitenanfang |
|
800 |
| Umwelt |
|
|
Eisbär
der Energiesparer
WÄRMEREGULIERUNG
VON TIEREN
Tiere gehen mit Wärme auf verschiedene Weise um.
Man unterscheidet im Tierreich zwischen
wechselwarmen
Tieren wie Insekten, Amphibien
sowie Reptilien
und gleichwarmen
Tieren, hierzu zählen Vögel und Säugetiere.
|
|
Bei gleichwarmen Tieren ( Vögel und Säugetiere ):
Die rege Stoffwechselaktivität von gleichwarmen Tieren sorgt für
eine gleich bleibende oder
nur leicht variierende Körpertemperatur, die nicht von der Außentemperatur
abhängt.
Sie haben, wie wir Menschen auch, eine eigene Wärmequelle, ihren
Stoffwechsel.
Die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren, ermöglicht
es ihnen,
auch nachts, also unabhängig von der Sonne, aktiv zu sein.
Außerdem können sie niedrige Temperaturen besser
ausgleichen. |
|

Der
Eisbär beispielsweise hat einerseits ein sehr dichtes Fell,
andererseits schützt
ihn eine isolierende Fettschicht vor der Kälte.
Mit einer Wärmekamera (Infrarot) ist er kaum zu erkennen, da er
sehr wenig Wärme an
seine Umgebung abgibt.
Weiterhin sind gleichwarme Tiere dazu prädestiniert, über einen
längeren Zeitraum hinweg Spitzenleistungen zu erbringen. Dies lässt
sich beim jährlichen Flug der Zugvögel sehr gut beobachten
|
|
Bei wechselwarmen
Tieren ( Insekten, Amphibien sowie Reptilien ):
Die Körpertemperatur wird durch die Temperatur ihrer Umgebung
gesteuert.
Diese Tiere sind auf eine Wärmequelle angewiesen, die außerhalb
ihres Körpers liegt.
Eine solche Wärmequelle kann beispielsweise die Sonne sein. Die
wechselwarmen Tiere
benötigen ebenfalls eine ausreichende »Betriebstemperatur«,
damit ihr Körper optimal
funktioniert.
Über ihre Haut nehmen sie zum Beispiel die Strahlen der Sonne wie
Sonnenkollektoren auf.
Die Speicherfähigkeit der Haut ist allerdings gering.
Das bedeutet: Sobald die Umgebung abkühlt, geht die Aktivität
dieser Tiere drastisch zurück und sie verfallen in die so
genannte Winterstarre.
Die Körperfunktionen werden dabei bis auf beinahe null
heruntergefahren.
Man könnte dies mit der Stand - by - Funktion bei elektronischen
Geräten vergleichen.
Bei erneuter Energiezufuhr von Wärme würde ihr »Motor«
wieder anspringen.
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Inselstaat Tuvalu versinkt im Meer
Die etwa 11 000 Einwohner des pazifischen
Inselstaates Tuvalu müssen ihre vom
steigenden Wasserspiegel bedrohte Heimat aufgeben. Neuseeland werde sie
ab 2002 aufnehmen, erklärte das US-amerikanische Earth Policy Institute
am 16.11.2001 in Washington.
Tuvalu ist
nach Angaben der Umweltexperten das erste Land, aus dem alle Einwohner
wegen des klimabedingten Anstiegs der Meereshöhe auswandern müssen.
Der Inselstaat zwischen Australien und Hawaii ist mit 26 km2 (etwa die Stadtfläche von Basel) das
viertkleinste von den Vereinten Nationen (UN) anerkannte Land.
Durch Erosion der Strände versinken die
insgesamt neun Inseln Tuvalus dem Earth Policy Institute zu Folge
allmählich im Meer.
Schon jetzt hätten die Menschen dort immer häufiger mit
Überschwemmungen zu kämpfen. Die Gewinnung von Trinkwasser
und die Produktion von Lebensmitteln werde immer schwieriger.
Als so gut wie sicher gilt, dass weitere
Inselstaaten überschwemmt und unbewohnbar werden. Im schlimmsten Fall könnten Millionen von Menschen aus niedrig gelegenen
Ländern betroffen sein. Laut Earth Policy Institute stieg der Meeresspiegel
im 20. Jahrhundert wegen des Treibhauseffekts um 30 cm. Für den
Klimawandel sei der steigende Kohlendioxid-Anteil
in der Atmosphäre verantwortlich, der durch die Verbrennung fossiler
Energieträger beeinflusst wird.
Die höheren Temperaturen führten zu immer heftigeren Stürmen und
Überschwemmungen auf den Inseln.
Als ebenfalls stark gefährdet gelten die Malediven
im Indischen Ozean. Schon 1987 wies deren Präsident Maumoon Abdul
Gayoom vor der Generalversammlung der UN darauf hin, sein Land sei vom
steigenden Wasserspiegel bedroht.
Die meisten der mehr als 1000 Inseln des Taucherparadieses ragen kaum 2
m aus dem Ozean hervor.
Quelle: Harenberg
.................................................................................................................................... |
CO2
- Abgabe an die Atmosphäre durch menschliche Atmung:
Die
eingeatmete Luft enthält:
20.9 % Sauerstoff,
78,1 % Stickstoff ,
0,93 % Argon und
0,035 % CO2.
Nach
Pschyrembel, Medizinisches Wörterbuch, 257. Auflage, 1994 S.
130
enthält die ausgeatmete Luft:
16 % Sauerstoff,
80 % Stickstoff + Argon und
4 % CO2.
Die Atemfrequenz beträgt beim
Erwachsenen 16 - 20/min.
Das Atemzugvolumen (Atemvolumen)
beträgt beim Erwachsenen in Ruhe 400 - 600 ml.
Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen
pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines
Menschen von rund 0.7 g/min oder 380 kg
CO2 pro Jahr.
Hochgerechnet auf 82 Mill.
Bürger in Deutschland ergibt dies eine Emission durch die
Menschen von rund 30 Mill. t CO2 pro Jahr.
Zum Vergleich dazu:
Die energiebedingten CO2-Emission betrugen 2004 in
Deutschland rund 870 Mill. t CO2,
weltweit 28,2 Mrd. t CO2.
Auf der Welt leben rund 6,5 Mrd.
Menschen:
Nach gleicher Rechnung atmen daher die Menschen auf der Erde 2,4
Mrd. t CO2 im Jahr
aus, d. h. die Menschen atmen weltweit fast 10 % der CO2-
Menge aus, die die Industrie
emittiert.
Hinzu kommt die CO2-Emission
der Tiere, die etwa in der gleichen Größenordnung liegen
dürfte.
Quelle:
Dr. Ludwig Lindner vom
22.11.2005 |
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